Backlight Bleeding beim iPad: Was hilft und was man tun sollte

Das iPad 2 ist an sich ja ein recht erfolgreiches Produkt und hat einen ordentlichen Ruf, nicht zuletzt auch durch seine Vorgänger-Generation. Doch nicht nur viele tolle Features blieben dem Tablet mit der zweiten Generation erhalten, auch ein Makel ist immer noch an – wie sich mittlerweile herausstellt – relativ vielen festzustellen: Das sogenannte „Backlight Bleeding“. Dieses Manko äußert sich in Form eines gelblichen Schimmers, meist am Bildschirmrand und besonders häufig in den Ecken. Auf den ersten Blick eine Kleinigkeit mit der sich augenscheinlich leben lässt. Doch besonders beim Filme gucken nerven die gelben Flecken. Schon länger ist dieser Fehler in der Herstellung bei den Kunden bekannt, doch erst vor Kurzem wurde den Resellern mitgeteilt, dass solche Fälle vorkommen können.

Wie kann man testen, ob das eigene iPad „infiziert“ ist?

Einfach die Helligkeit auf 100% stellen und eine dunkle Website bzw. ein schwarzes Bild öffnen.

Eigenes iPad vom Backlight Bleeding betroffen? Tauschen hilft. Denkste!

Nein, leider ist das alle nicht ganz so einfach. Ich selber durfte die Strapazen eines Austausches mitmachen nachdem ich die gelben Flecken auf meinem frisch erworbenen iPad 2 sichtete. Heute habe ich mein Austauschgerät abgeholt und es zu Hause selbstverständlich ausgepackt. Tatsächlich ist auch das Austauschgerät, ein komplett anderes neues iPad vom Backlight Bleeding betroffen. Mit anderen Worten: Das Tauschen bringt einem nichts. Es kann sogar der Fall sein, dass das Austausch-iPad noch schlimmer aussieht als das Gerät, welches man aufgrund der Flecken abgegeben hat! Momentan bleibt nur zu hoffen, dass Apple offiziell Stellung zu dem ganzen Thema nehmen und uns alle weitestgehend aufklärt.

Einen gar nicht so unkluger Einfall, wie ich finde, hatte David von Cult of Mac: Er rät, dass vom Blacklight Bleeding betroffene iPad nicht zu tauschen, da es einfach nichts bringt und es die Situation, wie im oberen Absatz aufgeführt, möglicherweise sogar verschlimmert. Er rät abzuwarten. Abzuwarten bis Apple das schwerwiegende Problem mit den iPad-Displays in den Griff bekommt um dann die Garantie ins Spiel zu bringen. Einfach umtauschen und nun ein rundum makelloses Gerät bekommen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Apple deutlich am Problem mit den iPad-Displays arbeiten muss, und das schnell, denn immer mehr Fälle werden gemeldet und somit logischerweise auch Kunden – wie ich und sicherlich auch einige von Euch – verärgert. Die Quintessenz: Es bleibt abzuwarten.

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